| Format: | Geodimeter, Instrumentenformat |
| Datentypen: |
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| Dateiauszug / Beschreibung: ![]() |
Zeilen- und Datensatzaufbau: Die Geodimeterdatei besteht aus Einzelzeilen, die jeweils nur ein Datenelement wie die Punktnummer, eine Richtung oder eine Koordinate aufnehmen. Mehrere solcher Zeilen zusammengenommen bilden einen Datensatz, der die zu einem Punkt gehörenden Daten umfaßt. Dieser kann somit von Punkt zu Punkt variieren und eine unterschiedliche Anzahl von Datenelementen enthalten. Die einzelne Zeile gliedert sich in zwei Teile, die durch ein Gleichheitszeichen von einander getrennt sind. Links davon befindet sich das sogenannte Label, das den Inhalt der Zeile kodiert, rechts folgt dann der eigentliche Dateninhalt. Eine seitens Geodimeter festgelegte Tabelle definiert die Belegung der Label von "0" bis "90". Werte größer "90" sind frei definierbar oder nehmen Erweiterungen zukünftiger Instrumentengenerationen auf. ![]() Einigen Label kommen besondere Aufgaben zu: sie bezeichnen Punktnummern und andere Datenelemente, die den Beginn eines neuen Satzes markieren. Alle zwischen zwei solcher Label liegenden Daten gehören zusammen und bilden den zum Punkt gehörenden Datensatz. Ein Beispiel: Das Label "5" kodiert eine Punktnummer. Sobald ein Label "5" in einer Zeile auftritt und damit einen neuen Punkt bezeichnet, werden alle darauf folgenden Daten diesem Punkt zugeordnet, bis erneut eine Punktnummer (Label 5) oder ein anderes besonderes Label auftritt. Die wichtigsten besonderen Label sind: "2" (Standpunkt), "5" (Punktnummer), "62" (Anschlußpunkt), "80" (Station), "15" (Area), "50" (Job). Die beiden letztgenannten Label (15, 50) bezeichnen den Beginn einer Datei oder einer Messung, alle übrigen Beschreiben verschiedene Arten von Punkten. Eine Liste vordefinierter Label finden Sie hier. Dateiaufbau: Der Auszug links zeigt eine Tachymeterdatei: Nach der Einleitung duch das Label "50" (Job) gefolgt von vier Zeilen mit Statusinformationen (Beobachter, Instrumentennummer, Datum und Zeit) folgt ein Standpunkt (Label 2) mit Instrumentenhöhe und Koorinaten, dem Anschlußpunkt (Label 62) und der beobachteten Anschlußrichtung (vor der Orientierung des Teilkreises). Die Messung wird mit dem Aufmaß des Anschlußpunkts (nun nach erfolgter Orientierung des Teilkreises) ab dem Label "5" fortgesetzt. Alle nun folgenden Daten werden diesem Punkt zugeordnet, bis neun Zeilen später erneut ein Label "5" auftritt, das den Beginn des nächsten Punkts markiert. Der Auszug enthält zu jedem angemessenen Punkt die reduzierten Meßwerte und die errechneten Koordinaten. Dateien im Gerät: Messungen können in einzelnen Dateien, den Jobs, abgelegt werden, zwischen denen zu jeder Zeit gewechselt werden kann. Festpunkte und Datenbestände zur Absteckung werden in zusätzlichen Dateien, den Areas, abgelegt, auf die während der Messung im Feld zugegriffen werden kann. |
| Besonderheiten: | Es besteht die Möglichkeit, während der Messung im Gerät einzelne Informationen zu ändern. Ist ein Punkt beispielsweise nicht mit der voreingestellten Signalhöhe meßbar, kann diese während des Meßablaufs im Gerät geändert werden. Nach Anpassung einer solchen Angabe werden beide Werte, der zunächst voreingestellte und der geänderte in die Datei übernommen. Von weiterverarbeitender Software darf dann nur der letztere verwendet werden. |
| Beispieldateien: | Koordinaten werden in der Regel in Form einer sogenannten Area gespeichert, die als Festpunktbestand in das Gerät übertragen wird. Das Instrument selbst kann Stand- und Anschlußpunktinformationen ebenfalls in Areas ablegen, die sich nach der Messung wieder auslesen lassen. Hier nun das Beispiel einer solchen Koordinatendatei. Meßdaten werden in sogenannten Jobs abgelegt. Jobs unterscheiden sich vom Erscheinungsbild her nicht von Areas, enthalten in der Regel aber andere Daten. Die einfachste Variante speichert lediglich Punktnummer und Roh-Meßwerte ohne weitere Informationen. Es lassen sich aber ebensogut reduzierte Meßdaten und / oder berechnete Koordinaten innerhalb eines Jobs speichern. Das Beispiel links zeigt eine solche Tachymeterdatei, die neben den Meßwerten auch errechnete Koordinaten enthält. Zuletzt das Beispiel einer freien Stationierung. |
| Anwendungsbeispiele: | Produkte zum Verarbeiten von Dateien dieses Formats:
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